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Metallica – Death Magnetic

Metallica – Death Magnetic

Death Magnetic (dt.: Todes-magnetisch) ist das elfte volle Album und das neunte Studioalbum von Metallica. Es ist am 12. September 2008 bei Warner Bros. Records erschienen. Produzent war diesmal Großmeister Rick Rubin.

Death Magnetic ist recht mäßig und es gab Kritik bzgl. "Loudness Wars" und "Clipping". Dennoch hat es diverse Platin-Auszeichnungen erhalten, es wurden bisher knapp vier mio Alben weltweit verkauft. In den USA charteten sie auf Platz 1, zum fünften Mal in Folge ?

Vorgänger: St. Anger (2003)
Nachfolger: Hardwired…to Self-Destruct (2016)

Tracklist von Death MagneticBearbeiten

Death Magnetic hat 10 Tracks und dauert 74:41 min.

01 – That Was Just Your Life – 7:07 –
02 – The End of the Line – 7:51 –
03 – Broken, Beat & Scarred – 6:25 –
04 – The Day That Never Comes – 7:55 –
05 – All Nightmare Long – 7:57 –
06 – Cyanide – 6:39 –
07 – The Unforgiven III – 7:45 –
08 – The Judas Kiss – 8:00 –
09 – Suicide & Redemption – 9:56 –
10 – My Apocalypse – 5:00 – nicht zu verwechseln mit Arch Enemy

Das komplette Album gibt es auch.

Singles zu Death MagneticBearbeiten

Anscheinend wurden nur noch Web-taugliche Single-Videos herausgebracht und keine interessanten Maxi-Singles mit Bonustracks ... dann aber doch, in Form von Collector's Editions ?

EntstehungsgeschichteBearbeiten

Ab 2004 hieß es, sie arbeiten an Songs ... im Frühling 2005 wollten sie ins Studio ...

Stattdessen hieß es in 2006, dass sie jetzt Songs schreiben, im Mai hätten sie bereits 15 Songs zusammen. Die Songs sollten vor den Aufnahmen nahezu fertig sein. Bis dahin waren sie anscheinend wieder in ihrem HQ ...

Death Magnetic wurde dann zwischen 14. März 2007 und 22. Mai 2008 in verschiedenen Studios aufgenommen. Robert Trujillo war das erste Mal dabei. Nach vier Bob Rock-Alben produzierte diesmal Großmeister Rick Rubin.

Bei der Musik waren anscheinend alle beteiligt, auch Kirk. Die Texte sind von James.

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Death Magnetic wurde am 12. September 2008 veröffentlicht.

Das Mini-Album Beyond Magnetic wurde drei Jahre später am 14. Dezember 2011 veröffentlicht.

Live und VersionenBearbeiten

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Reviews von Death MagneticBearbeiten

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Rock Hard Nr. 195 – 2003

""


Metal Hammer – n / 2008 – x gibt 5 / 7:

"Eine der herausragendsten Leistungen in der 25-jährigen Veröffentlichungsgeschichte Metallicas ist, dass sie sich stets einen Dreck um die Erwartungshaltung von Medien und Fans geschert haben – und trotzdem zur unbestritten größten Metal-Band der Welt avancierten. Wenn man den stilistischen Raum abstecken möchte, den die Band seit dem Debüt KILL ’EM ALL (1983) beackert hat, durchbricht man die Grenzen des Speed-, Heavy- und Thrash Metal ebenso wie die des Heavy- und Alternative Rock.

...

Und genau da knüpft DEATH MAGNETIC an, macht aber – natürlich – wieder alles anders. Metallica erlauben sich mehrere eineinhalbminütige Metal-Intros (in der Zeit waren auf dem schwarzen Album schon fast die Soli am Start), Thin Lizzy-Harmonien, klassisch zweistimmige Soli und knacken in Serie die Sieben-Minuten-Grenze.

„Wie würden Metallica klingen, wenn heute 1986 wäre?“, sei die musikalische Maßgabe für das neue Album gewesen, berichten Frontmann James Hetfield, Gitarrist Kirk Hammett, Schlagzeuger Lars Ulrich und der neu hinzugestoßene Bassist Robert Trujillo unisono. Was natürlich in dem Sinne Quatsch ist, als dass Metallica sich auf DEATH MAGNETIC fortlaufend selbst zitieren. Teile von ‘Cyanide’ klingen nach LOAD (1996) und METALLICA (1991), die überragende erste Single ‘The Day That Never Comes’ nach einem Mix aus den Balladen ‘Fade To Black’ (1984), ‘One’ (1988) und dem höllischen Groove des schwarzen Albums. Der Opener ‘That Was Just Your Life’ nimmt den Furor von ‘Blackened’ (1988) auf, ‘All Nightmare Long’ verströmt in den letzten Minuten den primitiven Charme von KILL ’EM ALL (ebenso wie der Rausschmeißer ‘My Apocalpyse’). Ja, selbst einige ST. ANGER-Momente finden sich in ‘The Judas Kiss’ oder in der sich partiell überschlagenden Stimme von James Hetfield.

Auch ein Instrumental (‘Suicide & Redemption’) taucht nach zwanzig Jahren Abstinenz wieder auf, wobei dieses nicht ganz an die Intensität und Brillanz seiner Vorgänger ‘The Call Of Ktulu’, ‘Orion’ oder ‘To Live Is To Die’ heranreicht. Nach langer Abstinenz kommt zudem der typisch abgehackte Gesangsstil des Thrash Metal zu seinem Recht. Kein Wunder also, dass die neue CD oft mit der progressiven Denkweise von …AND JUSTICE FOR ALL (1988) verglichen wird, wobei dieses Album stilistisch sehr viel stringenter konzipiert war. Metallica preschen auf DEATH MAGNETIC im Stechschritt durch ihre eigene Historie – und zwar gern in ein- und demselben Song. In ‘The End Of The Line’ gelingt beispielsweise der gewagte Spagat zwischen der LOAD-Zeit und ‘Creeping Death’, ‘Broken, Beat & Scarred’ kreuzt ‘Wherever I May Roam’ im Soloteil für einige Minuten mit ‘Master Of Puppets’ (1986).

Aufgrund dieses Puzzle-Charakters ist DEATH MAGNETIC zwangsläufig ein Werk, das öfter gehört werden muss – einzige Ausnahme: die ohnehin kompakte Ballade ‘The Unforgiven III’. Und: Es lohnt sich, hier Zeit zu investieren. Mir, der METALLICA für das Überalbum schlechthin hält, wäre an mancher Stelle zwar das Bob Rock-Glätteisen ganz lieb gewesen, um Übergänge flüssiger zu gestalten, aber dafür entwickelt die Produktion von Rick Rubin einen extrem herausfordernden Charakter. Ich bin sicher: DEATH MAGNETIC wird mich noch Monate zu fesseln wissen. Ihr wolltet ein Album, das hundertprozentig nach Metallica klingt und trotzdem zu überraschen vermag? Hier ist es. Was als nächstes kommt? Das kann bei dieser Band niemand sagen. Zum Glück."

Mini-Album Beyond MagneticBearbeiten

Beyond Magnetic (WPE) ist mehr als eine Maxi-Single und sie ist mit 29:08 min länger als die meisten Mini-Alben. Die vier Tracks wurden mit der Death Magnetic, also zwischen 2007 und 2008 aufgenommen.

Beyond Magnetic wurde am 14. Dezember 2011 veröffentlicht.

WeblinksBearbeiten




Der Artikel Death Magnetic wurde zuletzt am 01.10.2018 bearbeitet.

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